Herzlich Willkommen

Ich bin Mehria Ashuftah – Juristin, Sozialdemokratin und Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft.

Meine Story

Geboren wurde ich 1987 in Kabul. Als Kind bin ich mit meiner Familie nach Deutschland geflüchtet. Aufgewachsen bin ich in Hamburg – zeitweise in einem Flüchtlingsheim. Diese Erfahrungen haben mich geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie entscheidend es ist, ob ein Staat trägt, ob Chancen vorhanden sind und ob Menschen gesehen werden. Heute mache ich Politik aus genau diesem Grund: weil ich weiß, wie sehr Entscheidungen das Leben eines Menschen verändern können. Nach meinem Abitur habe ich Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg studiert und mein Referendariat in Schleswig-Holstein absolviert. Heute arbeite ich als Rechtsanwältin und bin als Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg tätig.

Groß Borstel
– Meine Heimat
und mein Antrieb

Unsere Kernwerte und Überzeugungen 

Groß Borstel ist der Ort, an dem mein Leben in Hamburg begonnen hat. Hier hatte ich meinen ersten Halt, als ich als Kind nach Deutschland kam. Ich bin in einer Flüchtlingsunterkunft aufgewachsen, habe hier meine erste Wohnung erlebt, bin in den Kindergarten gegangen und habe meine Grundschulzeit verbracht. Ich kenne jede Straße, jedes Haus – nicht nur, weil ich hier gelebt habe, sondern weil ich als Kind den „Borstiger Boten“ ausgetragen habe.

Besonders geprägt hat mich in dieser Zeit Traute Matthes Walk. Sie wurde für mich wie eine Großmutter. Sie war Teil unserer Familie – und wir Teil ihrer. Sie hat mich mitgenommen, mir Türen geöffnet, mich an kulturelle Veranstaltungen herangeführt und mir gezeigt, was echte Teilhabe bedeutet.

Vor allem habe ich hier etwas erfahren, das man nicht planen kann: Menschen, die einem die Hand reichen. In Groß Borstel wurde ich aufgenommen, begleitet und integriert. Auch im Stavenhagenhaus habe ich erlebt, was Gemeinschaft ausmacht – wie Integration gelingen kann, wenn Menschen sich füreinander interessieren. Groß Borstel war für mich immer mehr als ein Stadtteil. Es war ein Dorf in der Großstadt – und es wurde zu meiner Heimat.

Deshalb bin ich als Erwachsene bewusst dorthin zurückgekehrt. Heute ist es mir wichtig, etwas zurückzugeben. Für das, was ich hier bekommen habe – und für die Menschen, die diesen Stadtteil zu dem gemacht haben, was er für mich ist. Groß Borstel hat mir Chancen gegeben. Heute setze ich mich politisch und gesellschaftlich dafür ein, dass auch andere diese Chancen bekommen.

Lassen Sie uns
gemeinsam anpacken